Sitzungssaal der Hüter des des Cron Ma, unter dem Pfrtlboing Pfrtlpmpf

»Alexius,« murmelte Esrat Ko beim Lesen des Berichts. »Er will also eine Unmenge Gold dort in den dreimal verfluchten Chaosmarken gefunden haben?«

Die Mitglieder des Cron Ma sahen hoch. Voina, prak­tisch schon in Reisekleidung um nach Tarcy aufzu­brechen, sah hoch. »Die Gegend ist ja nicht unbevölkert und in den letzten Jahrzehnten hat niemand dort etwas gefunden? Wenn ihr mich fragt, will dieser kleine Legi­onär nur sein Geschenk etwas aufwerten, um es dann zu verkaufen.«

Doch der Procurator winkte ab. »

Wir werden jemanden dorthin schicken müssen, um mehr zu erfahren.«


Sein Blick ging zu Tezkatl.

Huanaca, Chaos-Marken

Die Nachricht schien das geheime Führungs­gremium des Reichs des Feuers spät erreicht zu haben. Oder waren diese Mengen von Wesen (ja, es scheinen nicht nur Menschen dabei zu sein), die hier in Zelten, Bretterbuden, wind­schiefen Steinhäusern und natürlich der Burg ihr Lager aufgeschlagen hatten, tatsäch­lich so schnell zusammen­gekommen?

Tezkatls Aufmerksamkeit wandte sich wieder seiner Gesprächspartnerin zu, die er hier etwas abseits des Trubels gefunden hatte.

Die alte Frau schien mit dem Stein, auf dem sie scheinbar schon seit den Zeiten des Ersten Adlers gehockt hatte, verwachsen zu sein. Das hinderte sie nicht daran, herzhaft zu lachen. »

Fremder Hua, du willst wissen, warum niemand diesen fremden Mann angreift? Warum er hier Gold findet, was niemand vorher aus dem Boden geholt hat?«

Ihre Stimme wurde krächzend. »Das werde ich dir sagen. Weil niemand diese Gegend jemals beherrscht hat, man gestattete ihnen eine kurze Zeit, dann verloren sie wieder die Gegend, manchmal nicht einmal einen Mond lang waren sie hier. Du glaubst, dass diese Festung dort einmal albyonisch gewesen sei? Nein, mein Freund, sie stand hier schon als Möllbarth in Huanaca herrschte und damit meine ich die Zeit, als die Dunkelheit noch nicht über diese Welt gekommen war. Wer diesen Ort beherrschen will, muss die Götter hinter sich haben. Wenn jemand sie beherrscht, dann kann es nur der Adler von Huascar sein.«

Plötzlich klang ihre Stimme gar nicht krächzend oder erschreckend. Was steckte hinter dieser Frau?

Sie lachte ihn an und schien plötzlich jugendlich. »Glaube nicht, dass mit Yu tan alles starb, was Huascar ausmacht. Ein neuer Adler wird kommen, und vielleicht braucht er diese Burg.«

Tezkatl war sich nicht sicher, ob er alles begriffen hatte. Er drehte sich zu der Burg um. Konnte es wirklich sein, dass diese Burg eine Schöpfung Clanthons war?

Er wandte sich wieder zu der alten Frau um.

Aber sie war verschwunden.