Persönliches Archiv Primagi Isabeau de Toralla 

“Weheret den Anfängen“

… Doch dieses Problem sollte erst einmal zweitrangig werden, denn Kundschafter vom Festland in Huanaca brachten seltsame Kunde: Irgendetwas schien dort im Gange zu sein. Allerlei Gesindel trifft sich dort im Augenblick. Wir wissen noch nicht genau warum – doch scheinen unermessliche Goldfunde die Gier der Menschen zu erwecken. Wir sollten nach dem Rechten schauen. Immer wieder kommt es in diesem Gebiet der Alten Welt seit Tagen zu heftigen magischen Erschütterungen des Weltengefüges: Offenbar transistieren viele Menschen in dieses Gebiet. Und wenn unsere Spürmagier dies richtig erkannt haben ist selbst  die Horde der Finsternis  dort aufgetaucht. DAS kann nichts Gutes bedeuten. Das Reich des Feuers und die Choson scheinen zwar schon gewarnt und in Bereitschaft zu stehen, doch scheint es mir doch angebracht, dass auch wir dort präsent sind.

Da ich diese Aufgabe für sehr wichtig halte, werde ich selbst mit einigen Beratern dorthin reisen. Wir haben beschlossen, ein Wirtshaus zu eröffnen. Damit lässt es sich am besten Informationen sammeln. Denn Alkohol und gutes Essen sind die besten Mittel um Leute in geselliger Runde zum Reden zu bringen.

Bevor wir aufbrechen werde ich zusätzliche Kraft sammeln, denn ich habe nicht die Absicht in meiner mythanischer Gestalt im Gasthaus zu erscheinen, dass würde die Menschen doch zu sehr erschrecken. Mythanen sind nicht sehr beliebt bei den Menschen.  Neben der Kraft die ich für meine Tarnung benötige, sollte ich auch genügend Reserven haben um ggfs. gegen einen Dämonen der Horde bestehen zu können! Aus diesem Grund werde ich auch die Abende im Wirtshaus weitgehend anderen überlassen. Ich bin überzeugt, dass das sehr gut funktionieren wird, denn ich weiß, von meinen vielen Reisen auf Magira, dass die meisten Völker sehr gut kochen können und ich mich voll und ganz auf sie verlassen kann.

Isabeau

Marion Deg-Rehle

im Oktober 2014